E-Commerce · Plattformwechsel
Digitaler Katalog durch vollwertigen Inhouse-Onlineshop ersetzt.
20 Mio. EUR Umsatz im ersten Jahr.
Ein in Perl geschriebener digitaler Katalog ohne echten E-Commerce wurde durch einen vollwertigen Inhouse-Onlineshop ersetzt. Tief integriert in die interne Systemlandschaft, mit ML-gestützten Produktvorschlägen und internationalem Rollout. 20 Mio. EUR Umsatz im ersten Jahr, Erwartungen übertroffen.

Die Ausgangssituation
Ein digitaler Katalog der keiner war. Kein echter Shop.
Ein etablierter deutscher Marktführer im Motorrad-Versandhandel betrieb eine in Perl geschriebene Website die mehr digitaler Katalog als Onlineshop war. Nur ein Bruchteil des Sortiments war überhaupt kaufbar. Die Integration in die interne Systemlandschaft – Warenwirtschaft, POS und angebundene Fachsysteme – fehlte weitgehend.
Für einen Marktführer in seinem Segment war das ein strategisches Problem. Der stationäre Handel funktionierte, aber das digitale Geschäft blieb weit hinter den Möglichkeiten zurück. Ein schrittweiser Ansatz war keine Option, die Perl-Basis war zu alt und zu unflexibel. Es brauchte einen kompletten Neustart.
Die Herausforderung
Kompletter Rewrite. Tief integriert. Unter Erwartungsdruck.
Ein Rewrite ist das riskanteste Projekt das es gibt. Der alte Shop musste parallel weiterlaufen während der neue entwickelt wurde. Gleichzeitig waren die Anforderungen komplex: tiefe Integration in eine gewachsene interne Systemlandschaft, länderspezifische Shop-Varianten für den internationalen Rollout und ein performanter Checkout-Prozess der dem Marktführer-Anspruch gerecht wird.
Dazu kam der Erwartungsdruck. Ein Marktführer der seinen ersten vollwertigen Onlineshop launcht hat hohe Erwartungen. Kein MVP-Denken, kein "wir schauen mal", sondern ein Shop der vom ersten Tag an funktioniert und Umsatz generiert.
Mein Ansatz
Neu aufgebaut.
Tief integriert.
International skaliert.
Maßgeschneiderter Onlineshop auf PHP-Basis
Vollwertigen Inhouse-Onlineshop auf PHP-Basis mit Zend Framework entwickelt. Kein Standardsystem das angepasst wird, sondern eine maßgeschneiderte Lösung die sich den Prozessen des Unternehmens anpasst statt umgekehrt.
Produktkatalog und Checkout
Zentralen Produktkatalog konzipiert und umgesetzt. Performanter und zuverlässiger Checkout-Prozess entwickelt. Integration externer Zahlungsanbieter für sichere und skalierbare Zahlungsabwicklung.
Tiefe ERP-Integration
Shop tief in die interne Systemlandschaft integriert: Warenwirtschaft, POS und angebundene Fachsysteme. Echtzeit-Datenaustausch statt manuelle Prozesse. Die interne Systemlandschaft und der Shop sprechen dieselbe Sprache.
ML-gestützte Produktvorschläge
Automatisierte, ML-gestützte Produktvorschläge auf Basis von Elasticsearch implementiert. Nutzerverhalten analysiert, relevante Produkte vorgeschlagen, Conversion messbar gesteigert. Datenbasierte Entscheidungen statt Bauchgefühl.
Internationaler Rollout
Länderspezifische Shop-Varianten als Grundlage für internationale Expansion entwickelt. Mehrsprachigkeit, länderspezifische Zahlungsanbieter, lokale Anforderungen. Der Shop war von Anfang an für internationales Wachstum gebaut.
Was schwierig war
Kein Spielraum nach unten.
Das Projekt hatte eine Vorgeschichte. Der Shop war schon mehrfach angegangen und immer wieder verschoben worden. Wer als Nächster antritt, erbt nicht nur die Anforderungen, sondern auch die Skepsis: Jede Zwischenmeldung wird daran gemessen, ob sie nach der nächsten Verzögerung klingt. Vertrauen war zu Beginn kein Vorschuss, sondern etwas, das mit jedem gelieferten Teilstück verdient werden musste.
Ein Marktführer startet nicht mit halbem Sortiment. Ein reduzierter erster Wurf war ausgeschlossen. Der Umfang stand fest, bevor die erste Zeile Code geschrieben war: vollständiger Katalog, funktionierender Checkout, Anbindung an Warenwirtschaft und Filialsysteme, dazu die länderspezifischen Varianten für den internationalen Rollout. Die übliche Antwort auf Termindruck, den Umfang zu kürzen, stand nicht zur Verfügung.
Was blieb, war Reihenfolge: zuerst das, was den Shop verkaufsfähig macht, dann das, was ihn vollständig macht. Lieferbare Teilstände statt eines einzigen großen Termins am Ende, damit jederzeit sichtbar war, wo das Projekt steht, und Überraschungen früh auffielen statt kurz vor dem Start. Der Shop ging termingerecht live und erwirtschaftete im ersten Jahr 20 Millionen Euro Umsatz.
Das Ergebnis
Marktführer. Vom ersten Tag an.
Umsatz im ersten Jahr
Erwartungen übertroffen – vom digitalen Katalog zum umsatzstärksten Kanal.
Conversion
Durch ML-gestützte Produktvorschläge über ein Jahr gemessen und kontinuierlich optimiert.
Marktführer
Erster vollwertiger Onlineshop im Segment – digitale Grundlage für nachhaltiges Wachstum geschaffen.
Ein in Perl geschriebener digitaler Katalog ohne echten E-Commerce wurde durch einen vollwertigen Inhouse-Onlineshop ersetzt der im ersten Jahr 20 Mio. EUR Umsatz generiert hat und damit die Erwartungen übertroffen hat. ML-gestützte Produktvorschläge haben die Conversion um 10% gesteigert. Der Shop läuft tief integriert in die interne Systemlandschaft, unterstützt länderspezifische Varianten für den internationalen Rollout und bildet die digitale Grundlage für nachhaltiges Wachstum eines deutschen Marktführers. Die erfolgreiche Umsetzung führte zu einer erneuten Beauftragung.
Eingesetzte Technologien
Bewährte Tools. Kein Experiment.
- PHP
- Zend Framework 2
- PHPUnit
- Codeception
- Elasticsearch
- ML-Produktvorschläge
- Firebird
- MySQL
- AWS
- Bare Metal
- Jenkins
- CI/CD
- Apache
- Linux
- Grafana
- Logstash
Kundenstimmen
Was Auftraggeber sagen.
„Super Zusammenarbeit! Herr Rutte hat unseren alten PHP-Shop schnell und zuverlässig modernisiert, auf den neuesten Stand gebracht und nebenbei noch viele sinnvolle Verbesserungen eingebaut. Kommunikation war unkompliziert, Deadlines wurden eingehalten – absolut empfehlenswert.“
„Herr Rutte hat für uns ein komplett individuelles CRM entwickelt und dies genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Die Zusammenarbeit war unkompliziert. Er hat unsere Anforderungen perfekt umgesetzt und das System läuft absolut stabil.“
„Tim hat bei uns als PHP-Entwickler gearbeitet und einen richtig guten Job gemacht. Er hat sich schnell ins Projekt eingearbeitet und auch bei kniffligen Themen immer eine Lösung gefunden. Der Code war sauber, nachvollziehbar und hat uns echt weitergebracht. Wir würden jederzeit wieder mit Tim zusammenarbeiten.“
Häufig gefragt
Was Auftraggeber vorher wissen wollen.
Warum ein eigener Shop statt einer Standardlösung?
Wegen der Tiefe der Anbindung. Warenwirtschaft, Kasse und Filialbestände mussten in Echtzeit zusammenspielen, inklusive Abholung in der Filiale. Für diese Verzahnung war jede Standardlösung entweder zu starr oder in der Anpassung teurer als der Eigenbau.
Wie kamen 20 Millionen Euro Umsatz im ersten Jahr zustande?
Der Händler war offline bereits Marktführer in seinem Segment. Der Shop hat keine neue Nachfrage erzeugt, er hat eine vorhandene bedienbar gemacht: vollständiger Katalog, echte Verfügbarkeit aus der Warenwirtschaft und Abholung in der Filiale.
Was hat die ML-gestützte Empfehlung wirklich gebracht?
Rund 10 Prozent mehr Conversion, gemessen gegen eine Kontrollgruppe. Wichtiger als das Modell war die Datenqualität: Ohne saubere Produktattribute aus der Warenwirtschaft hätte keine Empfehlung funktioniert.
