AWS-Kosten senken. Ohne Abstriche bei Performance.
Cloud-Kosten wachsen leise. Erst fällt es niemandem auf, dann ist die Rechnung ein Tagesordnungspunkt. Ich finde die Stellen an denen Ihr Budget versickert, beziffere jede Maßnahme mit Aufwand und Risiko und setze sie um. Was nicht messbar spart, mache ich nicht.
Kostenanalyse auf Basis des Cost & Usage Report, nicht auf Basis von Bauchgefühl
Maßnahmenliste mit Einsparpotenzial, Aufwand und Risiko je Position
Umsetzung der Quick Wins in den ersten Wochen
Tagging-Konzept und Budget-Alarme, damit es nicht wieder passiert
Umfang & Zusammenarbeit
Die Analyse ist ein abgeschlossenes Ein- bis Zwei-Wochen-Mandat mit Bericht. Die Umsetzung danach nach Aufwand oder für klar abgegrenzte Pakete zum Festpreis.
Remote aus Deutschland. Direkt mit mir, ohne Agentur dazwischen.
Die Ausgangslage
Die Rechnung steigt. Die Last nicht.
AWS macht es leicht Ressourcen anzulegen und schwer sie wiederzufinden. Ein Proof of Concept von vor zwei Jahren läuft noch. Eine Staging-Umgebung läuft nachts und am Wochenende durch. Ein Datenbank-Cluster wurde für einen Peak dimensioniert der nie kam.
Das Unangenehme daran: Kosten sind ein Architektur-Symptom. Wer nur Instanzgrößen anpasst spart einmalig. Wer versteht warum eine Architektur teuer ist spart dauerhaft. Cross-AZ-Traffic, NAT-Gateway-Durchsatz, ungebremste Log-Ingestion. Die teuersten Posten stehen selten dort wo man sie vermutet.
Typische Symptome
Niemand kann sagen welches Team welchen Anteil der Rechnung verursacht.
Instanzen laufen im Jahresschnitt bei einstelliger CPU-Auslastung.
Snapshots und alte S3-Versionen von Projekten die es nicht mehr gibt.
Log- und Metrikkosten übersteigen die Kosten der Anwendung.
Savings Plans laufen aus und es fällt erst auf der Rechnung auf.
Die Kostendiskussion endet regelmäßig ohne Entscheidung.
Was ich mache
Messen. Priorisieren. Umsetzen.
01
Kostentransparenz herstellen
CURCost ExplorerAthenaQuickSight
Ich arbeite mit dem Cost & Usage Report, nicht mit der Übersichtsseite der Konsole. Kosten werden nach Service, Umgebung, Team und Workload aufgeschlüsselt. Am Ende wissen Sie welcher Euro wofür ausgegeben wird. Das ist die Voraussetzung für jede weitere Entscheidung.
02
Rightsizing und Scheduling
RightsizingSchedulingGravitonSpot
Compute und Datenbanken auf die tatsächliche Last anpassen statt auf die Last die vor drei Jahren erwartet wurde. Nicht-produktive Umgebungen laufen nur wenn jemand sie braucht. Unspektakulär und meistens der schnellste zweistellige Prozentsatz.
03
Commitments richtig setzen
Savings PlansReserved InstancesBaseline
Savings Plans und Reserved Instances sind ein Hebel und eine Falle. Ich rechne auf Basis Ihres tatsächlichen Baseline-Verbrauchs, empfehle Laufzeit und Abdeckungsgrad bewusst konservativ und richte eine Überwachung ein die vor dem Auslaufen warnt.
04
Storage und Datentransfer
S3 LifecycleEBS gp3NATVPC Endpoints
S3-Lifecycle-Regeln, Intelligent-Tiering, Aufräumen verwaister Snapshots und EBS-Volumes. Dazu die unsichtbaren Posten: Cross-AZ-Traffic, NAT-Gateways, Log-Retention. Hier liegt das Geld das in keiner Instanzliste auftaucht.
05
Governance die hält
TaggingAWS BudgetsAnomaly DetectionTerraform
Ein Tagging-Konzept das in Terraform erzwungen wird, Budgets mit Alarmen pro Team und ein monatlicher Report der auch ohne mich funktioniert. Kostenoptimierung ist keine Aktion, sondern eine Gewohnheit.
Wissen Sie, wofür Ihre AWS-Rechnung im Detail anfällt?
Lassen Sie uns in 30 Minuten über die größten Hebel sprechen.
Wie viel lässt sich bei AWS realistisch einsparen?+
Das hängt vom Reifegrad ab. Bei Setups die noch nie systematisch geprüft wurden liegen zweistellige Prozentsätze meist ohne Architekturänderung drin. Rightsizing, abgeschaltete Nicht-Produktivumgebungen, Storage-Lifecycle, passende Commitments. Eine belastbare Zahl nenne ich nach der Analyse auf Basis Ihrer Daten, nicht auf Basis eines Branchendurchschnitts.
Leidet die Performance unter der Optimierung?+
Nein, das ist die Bedingung. Jede Maßnahme wird gegen Lastprofil und Latenzbudget geprüft, Änderungen an produktivem Compute laufen über Staging und werden nach dem Rollout gemessen. Wo eine Einsparung Verfügbarkeit oder Latenz kosten würde, wird sie nicht empfohlen, sondern als bewusste Entscheidung mit Zahlen vorgelegt.
Wie lange dauert eine Kostenanalyse?+
Für einen typischen Account-Verbund ein bis zwei Wochen bis zur priorisierten Maßnahmenliste. Erste Quick Wins lassen sich oft schon während der Analyse umsetzen, weil sie weder Architekturänderung noch Deployment brauchen.
Brauchen wir dafür ein FinOps-Tool?+
Für den Einstieg nicht. Der Cost & Usage Report plus Athena liefert alles was für eine belastbare Analyse nötig ist. Ein Tool lohnt sich, wenn viele Teams dauerhaft eigene Kostenverantwortung tragen sollen. Das ist eine Folgeentscheidung, kein Startpunkt.
Übernehmen Sie auch die laufende Kostenkontrolle?+
Auf Wunsch als kleines wiederkehrendes Mandat: monatlicher Report, Prüfung von Anomalien und Commitments. Der Regelfall ist aber, dass ich Governance und Reporting so aufsetze, dass Ihr Team es ohne mich weiterführt.
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