Der bestehende Shop ist geschäftskritisch.
Umsatz und Tagesgeschäft laufen weiter. Produktdaten, Bestellungen und Kundenkonten müssen deshalb kontrolliert überführt werden.
Shopware 5 auf 6
Shopware hat die Dokumentation zu Version 5 abgegeben, ein Dritter führt sie weiter, und seit September 2023 gab es genau eine Veröffentlichung. Der Wechsel auf 6 ist trotzdem kein Update, sondern ein Umzug in ein anderes System. Plugins, Themes und Anpassungen laufen nicht mit. Was mitwandert, sind Ihre Daten und Ihre Anforderungen. Die Frage ist nicht ob, sondern in welcher Reihenfolge und zu welchem Preis.
Einstieg als erster Migrationslauf zum Festpreis, Umsetzung nach Umfang. Auch als zweite Meinung zu einem Angebot, das Ihnen bereits vorliegt.
Remote aus Deutschland. Direkt mit mir, ohne Agentur dazwischen.
Die Ausgangslage
Shopware 6 teilt mit Shopware 5 den Namen und wenig sonst. Der Unterschied lässt sich an den Abhängigkeiten ablesen: Shopware 5 benutzt einzelne Symfony-Komponenten auf einem eigenen Unterbau, Shopware 6 setzt auf das vollständige Symfony-Framework. Dazu ein anderes Datenmodell und eine andere Erweiterungs-Architektur. Das ist der Grund, warum kein Plugin und kein Theme mitwandert und warum die Frage „wie lange dauert das" ohne Bestandsaufnahme unbeantwortbar ist.
Der Aufwand verteilt sich fast nie so, wie Betreiber ihn vermuten. Der Shop selbst ist der berechenbare Teil. Teuer werden die dreißig Plugins, von denen zwölf ein Gegenstück in Shopware 6 haben, acht ersetzt werden können, sechs neu gebaut werden müssen und vier seit zwei Jahren niemand mehr benutzt, ohne dass es jemand weiß. Diese vier sind die günstigsten: Sie wandern gar nicht mit.
Dazu die Dinge, die im Angebot gern fehlen und hinterher weh tun: URLs und Weiterleitungen, damit die Sichtbarkeit nicht einbricht. Die Anbindung an Warenwirtschaft und Zahlungsanbieter. Und die Frage, was mit Bestellungen passiert, die während der Umstellung hereinkommen.
Kommt Ihnen etwas davon bekannt vor?Für wen das passt
Das Angebot richtet sich an E-Commerce- und technische Verantwortliche mit einem produktiven Shopware-5-Shop. Plugins, ERP-Anbindung, Theme und individuelle Prozesse machen aus dem Versionswechsel ein Migrationsprojekt.
Umsatz und Tagesgeschäft laufen weiter. Produktdaten, Bestellungen und Kundenkonten müssen deshalb kontrolliert überführt werden.
Plugins, Integrationen und Sonderlogik können bewertet und je Funktion durch Standard, Ersatz oder Neuentwicklung abgelöst werden.
Testmigration, Delta-Übernahme und Cutover werden geplant, bevor der alte Shop abgeschaltet wird.
Was ich mache
Jedes Plugin, jedes Theme, jede Anpassung wird einzeln erfasst und in vier Töpfe sortiert: gibt es für Shopware 6, lässt sich ersetzen, muss neu gebaut werden, oder wird gar nicht mehr gebraucht. Der letzte Topf ist regelmäßig der größte, und er kostet nichts.
Für Artikel, Kunden, Bestellungen und Medien gibt es den Migration Assistant, eine Erweiterung, die in beiden Shops installiert wird. Er trägt den Standardfall samt der Freitextfelder aus Shopware 5. Was er nicht trägt, sind eigene Tabellen und die Daten Ihrer Plugins. Genau diese Reste werden vorher benannt statt beim Umschalten entdeckt.
URL-Struktur, Weiterleitungen, strukturierte Daten und Seitentitel gehören in den Plan, nicht in die Nachbesserung. Ein Shop, der nach der Umstellung technisch läuft und die Hälfte seiner Rankings verloren hat, ist keine gelungene Migration.
Warenwirtschaft, Kasse, Zahlungsanbieter, Versand: Jede Anbindung bekommt einen eigenen Abschnitt mit Testfällen. Diese Wege tragen den Umsatz, und sie fallen bei einer Umstellung als Erstes auf, wenn sie nicht stimmen.
Ein Umzug hat anders als ein Framework-Upgrade einen echten Stichtag. Der wird geprobt, mit gemessener Dauer und einer Uhrzeit, bis zu der die Rückabwicklung spätestens entschieden sein muss. Ohne diese Uhrzeit gewinnt nachts um zwei immer das Weitermachen.
Shopware 6 will betrieben werden: Deployment, Umgebungen, Caching, Suche. Wer den Shop bei der Gelegenheit auf eine saubere AWS-Umgebung stellt, spart sich den zweiten Umzug in zwei Jahren.
Steht bei Ihnen die Migration von Shopware 5 auf 6 an?
Schicken Sie mir die Eckdaten. Sie bekommen eine Einschätzung nach Positionen, auch als zweite Meinung zu einem vorliegenden Angebot.
Ablauf
Vier Schritte, und nach dem ersten wissen Sie, woraus sich der Preis zusammensetzt. Kein Schritt setzt voraus, dass Sie den nächsten beauftragen.
Shopware-Version, Anzahl Plugins, eigenes Theme, angebundene Systeme, Bestellvolumen. Lesezugriff auf Repository und Plugin-Liste genügt für den Befund.
Plugins und Anpassungen sortiert, Datenmigration geplant, Schnittstellen erfasst. Ergebnis ist eine Liste mit Aufwand je Position, keine Gesamtzahl ohne Herleitung.
Shopware 6 aufsetzen, Plugins ersetzen oder neu bauen, Daten probeweise migrieren. Der alte Shop läuft die ganze Zeit weiter.
Generalprobe mit gestoppter Uhr, dann der Stichtag mit Rückweg. Die ersten Werktage danach gehören zur Umstellung, nicht zum Betrieb.
Einstieg
Startpreis. Die weitere Umsetzung wird nach Positionen angeboten, bevor sie beginnt.
Kein Gutachten, sondern ein Anfang: Ihre Daten laufen einmal durch den Migrationsassistenten in eine Shopware-6-Testinstanz. Sie sehen Ihren Shop mit Ihren Artikeln und Kunden, und was dabei nicht mitkommt, steht als gemessene Liste da statt als Schätzung.
Was Sie bekommen
Was Sie nicht bekommen
Das Ergebnis
Shopware 6 wird laufend weiterentwickelt und veröffentlicht mehrmals im Jahr. Der Stillstand, der jede Anforderung zur Grundsatzfrage machte, ist weg.
Die Inventur räumt auf: Was niemand benutzt, wandert nicht mit. Das ist der Teil der Migration, der die laufenden Kosten dauerhaft senkt.
Weiterleitungen und URL-Struktur sind Teil des Plans. Der Einbruch nach dem Umzug, den viele für unvermeidlich halten, ist es nicht.
Sie wissen, welche Position wie viel gekostet hat. Das trägt auch die nächste Entscheidung, etwa ob ein Plugin ersetzt oder gemietet wird.
Eingesetzte Technologien
Nachweis
Die meisten Anbieter kennen das Ziel. Bei einem alten System entscheidet aber, ob jemand auch die Ausgangslage kennt: warum eine Stelle so geschrieben ist, wie sie geschrieben ist, und was ihre Ablösung anrichtet. Zend Technologies gibt es unter dem Namen nicht mehr, die Prüfungen von damals also auch nicht. Für die Datenbankseite kommt eine Oracle-Zertifizierung auf MySQL 5 dazu, denn dort liegen die stilleren Fallen: Zeichensätze, Sortierregeln und ein Strict Mode, der bisher Geduldetes ablehnt.



Mit wem Sie es zu tun haben
Ich bin Tim Rutte. Über 20 Jahre Softwareentwicklung, darunter Shops, an denen der Umsatz eines Unternehmens hing. Sie sprechen mit der Person, die Ihren Code anfasst, vom ersten Gespräch bis zur Übergabe.
Häufige Fragen
Die Spanne ist groß, und sie hängt fast vollständig an den Plugins und Anpassungen, nicht am Shop. Zwei Shops mit demselben Sortiment können um den Faktor fünf auseinanderliegen. Der erste Migrationslauf kostet ab 950 Euro netto und liefert den Aufwand je Position; erst danach ist ein Festpreis für die Umsetzung möglich.
Technisch läuft er weiter, und ganz tot ist die Reihe nicht: Auf zehn Veröffentlichungen im Jahr 2022 folgten vier in 2023, keine in 2024 und eine im Juni 2025. Der Hersteller hat außerdem die Dokumentation zu Version 5 abgegeben, sie wird von einem Dritten fortgeführt. Das ist keine akute Gefahr, sondern ein wachsender Aufpreis auf alles: schrumpfender Markt an Erweiterungen und Dienstleistern, und jede neue Anforderung wird zur Grundsatzfrage.
Nein, keines. Shopware 6 hat eine andere Architektur, Erweiterungen müssen dafür gebaut sein. Für viele verbreitete Plugins gibt es ein Gegenstück, für einige eine Alternative, manche müssen neu gebaut werden. Und ein regelmäßig überraschend großer Teil wird schlicht nicht mehr gebraucht, was die Inventur zutage fördert.
Der häufigste Grund für den Einbruch, von dem viele berichten, sind alte Adressen, die nach der Umstellung ins Leere zeigen. Das lässt sich mit URL-Struktur und Weiterleitungen vor dem Stichtag klären, statt es danach zu reparieren. Versprechen kann ich Ihnen die Rankings trotzdem nicht: Ein Wechsel auf Shopware 6 ändert auch Markup, strukturierte Daten, interne Verlinkung und Ladezeit, und wie eine Suchmaschine das gewichtet, entscheidet sie selbst.
Von wenigen Wochen bei einem schlanken Shop bis zu mehreren Monaten, wenn viel eigener Code und tiefe Anbindungen im Spiel sind. Die Lieferzeit für den Befund selbst liegt bei ein bis zwei Wochen, danach lässt sich die Dauer belastbar sagen.
Das ist die Frage, die in Angeboten am häufigsten fehlt. Ein Shopwechsel hat anders als ein Framework-Upgrade einen echten Stichtag, und ab dem Moment, in dem die erste Bestellung im neuen System liegt, ist der Rückweg über eine Sicherung keiner mehr. Deshalb gehören Umschaltfenster, Abbruchkriterium und die Uhrzeit der Entscheidung vor den Termin.
Ja, das ist ein häufiger Anlass. Der Befund liefert Ihnen eine eigene Aufwandsschätzung je Position, die Sie gegen das Angebot halten können. Auffällig sind meist dieselben Stellen: Plugins pauschal statt einzeln bewertet, Weiterleitungen nicht enthalten, und kein Wort zum Umschaltfenster.
Auf Wunsch. Shopware 6 will betrieben werden, und wenn der Shop ohnehin umzieht, ist es der günstigste Moment, ihn auf eine saubere AWS-Umgebung zu stellen. Das ist aber ein eigenes Vorhaben mit eigenem Angebot, kein stiller Bestandteil der Migration.
Weitere Leistungen
Gewachsene Systeme schrittweise modernisieren: Strangler-Fig statt Rewrite, laufender Betrieb unangetastet, jeder Schritt umkehrbar.
Mehr erfahrenOnlineshops für Händler, deren Standardshop an der Anbindung scheitert: Warenwirtschaft, Kasse und Filialbestände in Echtzeit, Abholung in der Filiale, Suche und Produktvorschläge.
Mehr erfahrenVon PHP 5.6, 7 oder frühem 8 auf eine unterstützte Version, im laufenden Betrieb: Kompatibilitätsanalyse, Testnetz, automatisierte Umschreibung, schrittweiser Rollout.
Mehr erfahren