Das Volumen macht Handarbeit teuer.
Menge, Bearbeitungszeit, Rückfragen und Fehler lassen sich beziffern. Damit wird die Automatisierung wirtschaftlich prüfbar.
Rechnungseingang automatisieren
Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes inländische B2B-Unternehmen strukturierte E-Rechnungen empfangen können, ab 2027 und 2028 auch ausstellen. Die meisten haben das gelöst: Der Beleg kommt an, als XRechnung oder ZUGFeRD, mit allen Feldern maschinenlesbar darin. Und dann öffnet ihn jemand, liest ab und tippt die Zahlen ins ERP. Die Pflicht hat das Format geregelt. Den Weg von der Rechnung zur Buchung hat sie niemandem gebaut.
Ein Eingangskanal und ein Zielsystem zum Startpreis, produktiv in vier Wochen. Kein Softwareverkauf und kein weiteres Portal: Der Ablauf wird in die Systeme eingebaut, die Sie ohnehin betreiben.
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Die Ausgangslage
Die Fristen sind bekannt: Empfangen und verarbeiten muss jedes inländische B2B-Unternehmen seit dem 1. Januar 2025. Ausstellen muss ab dem 1. Januar 2027, wessen Gesamtumsatz 2026 über 800.000 Euro lag – gemeint ist das Jahr 2026, das gerade läuft: Wer dieses Jahr über die Grenze kommt, ist im Januar dran. Ab dem 1. Januar 2028 gilt sie für alle übrigen. Ausgenommen bleiben auch danach Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro brutto, Fahrausweise, Kleinunternehmer nach § 19 UStG – die müssen nur empfangen können – und weitgehend steuerfreie Umsätze nach § 4 Nr. 8 bis 29 UStG. Zulässig ist jedes Format nach EN 16931, dazu zwischen den Parteien vereinbarte Formate wie EDI; in der Praxis XRechnung und ZUGFeRD ab 2.x, dort aber nicht die Profile MINIMUM und BASIC-WL. Die meisten Unternehmen haben darauf reagiert, indem sie den Empfang sichergestellt haben. Das war die kleinere Hälfte der Aufgabe.
Denn was danach passiert, ist unverändert geblieben. Die Rechnung liegt in einem Sammelpostfach, jemand sieht sie durch, leitet sie an die Fachabteilung weiter, wartet auf ein „passt" per Mail, tippt Lieferant, Betrag und Steuersatz in die Buchhaltung, setzt die Kostenstelle und legt das Dokument ab. Der Witz daran: Bei einer XRechnung standen die ersten drei Felder bereits maschinenlesbar in der Datei. Sie wurden gelesen, in einen Kopf übertragen und von dort wieder eingetippt. Nur die Kostenstelle ist eine Entscheidung des Empfängers und stand nirgends – die Norm kennt dafür ein Feld, gefüllt hat es der Lieferant aber nur, wenn es ihm mit der Bestellung mitgegeben wurde.
Der naheliegende Ausweg ist ein Rechnungsportal. Es löst die Ablage und verschiebt den Rest: Der Beleg liegt jetzt an einer zweiten Stelle, die Freigabe läuft weiter über Mails, und ins ERP kommen die Daten immer noch von Hand oder über eine Import-Datei, die jemand pflegt. Ich baue stattdessen den Weg selbst, angebunden an Ihre bestehenden Systeme, mit Rechten und Protokoll wie im übrigen Betrieb.
Kommt Ihnen etwas davon bekannt vor?Für wen das passt
Das Angebot richtet sich an CFOs, Finance- und Operations-Verantwortliche mit regelmäßigem Rechnungsvolumen. Belege treffen per E-Mail, Portal oder E-Rechnung ein, müssen aber noch geprüft, zugeordnet und ins ERP übertragen werden.
Menge, Bearbeitungszeit, Rückfragen und Fehler lassen sich beziffern. Damit wird die Automatisierung wirtschaftlich prüfbar.
Kostenstellen, Freigaben und Lieferantenfälle folgen überwiegend nachvollziehbaren Regeln; Sonderfälle können an Menschen eskaliert werden.
Die Automatisierung soll vorhandene Systeme verbinden und protokollieren, nicht ein neues Schatten-Finanzsystem schaffen.
Was ich mache
Zuerst wird gezählt statt vermutet: Wie viele Rechnungen kommen im Monat, über welchen Weg, in welchen Formaten, von wie vielen Lieferanten. Fast immer stehen strukturierte E-Rechnungen, PDFs und ein Rest Papier nebeneinander, und fast immer ist der Anteil der strukturierten größer als gedacht. Das Mengengerüst entscheidet, was sich lohnt und was Handarbeit bleibt.
Ein fertiges Rechnungsportal ist die richtige Wahl, wenn Sie kein Zielsystem mit Schnittstelle haben, wenn Ihre Freigabe dem Standard des Anbieters folgen kann und wenn Sie ein Produkt mit Support statt einer eigenen Lösung wollen. Dann kaufen Sie es, und ich sage Ihnen das im ersten Gespräch. Bauen lohnt sich, wenn das Zielsystem längst steht und eine Schnittstelle hat, wenn die Freigaberegeln Ihrer Organisation folgen sollen und nicht umgekehrt, und wenn die Daten ohne Importdatei in der Buchhaltung landen sollen. Der Unterschied ist nicht die Qualität, sondern die Stelle, an der Handarbeit übrig bleibt: beim Portal am Übergang ins ERP, beim gebauten Weg nirgends. Wenn ein Portal bei Ihnen bereits steht, ist es übrigens ein möglicher Eingangskanal – dagegen spricht nichts.
Zulässig ist jedes Format nach EN 16931, dazu zwischen den Parteien vereinbarte Formate wie EDI. In der Praxis sind das XRechnung und ZUGFeRD ab 2.x, und die tragen die Felder bereits in sich: Lieferant, Rechnungsnummer, Positionen, Steuersätze, Bankverbindung. Diese Rechnungen werden gelesen, nicht erkannt, und sind damit der einzige Teil des Eingangs, der ohne Unsicherheit verarbeitet werden kann. Eine Ausnahme prüfe ich gleich zu Beginn: Die ZUGFeRD-Profile MINIMUM und BASIC-WL sind laut BMF keine E-Rechnung im Sinne des Gesetzes. Wer die bekommt, hat ein PDF mit Anhang und muss beim Lieferanten nachfassen.
Im Startpreis laufen PDF und Papier in die Prüfung durch einen Menschen: Sie gehen nicht verloren, sie werden gesehen, bevor eine Buchung entsteht. Ob sich die automatische Texterkennung dafür lohnt, entscheidet das Mengengerüst, und sie wird danach als eigenes Angebot ergänzt. Sie arbeitet dann mit einem Sicherheitswert: Was sicher ist, läuft weiter, was unsicher ist, geht wieder an einen Menschen, statt sich unbemerkt in die Buchhaltung zu schreiben. Diese Grenze wird bewusst gesetzt und ist nachträglich verschiebbar, sobald Sie sehen, wie oft sie greift.
Lieferant gegen Stammdaten, Betrag und Positionen gegen Bestellung und Wareneingang, Bankverbindung gegen die hinterlegte, Rechnungsnummer gegen bereits gebuchte. Gelesen wird dabei über dieselbe Schnittstelle, über die später die Buchung übergeben wird; Prüfungen, die eine weitere Anbindung brauchen, werden vorher angeboten und nicht stillschweigend eingebaut. Doppelte und abweichende Rechnungen fallen dabei auf, bevor sie eine Zahlung auslösen – für die Belege, die durch den gebauten Kanal laufen. Wie streng geprüft wird, richtet sich nach Ihren Daten, nicht nach einer Voreinstellung.
Wer bis zu welchem Betrag freigibt, wer bei Abwesenheit vertritt, was ohne Bestellbezug passiert und was bei Widerspruch: Das sind Regeln im System, mit Frist und Erinnerung. Freigegeben wird dort, wo ohnehin gearbeitet wird – über einen Link in der E-Mail oder im Postfach Ihres vorhandenen Systems. Ein eigenes Freigabeportal mit eigener Benutzerverwaltung entsteht bewusst nicht. Eine Freigabe ist danach ein Vorgang mit Zeitstempel und Person, keine Mail, die jemand aufbewahrt hat.
Die geprüfte Rechnung geht als Buchungssatz an Ihr ERP oder an die Buchhaltung, über die Schnittstelle, die es dort gibt. Das Originaldokument bleibt unverändert liegen, jeder Schritt ist protokolliert und einer Person zuzuordnen. Ob die Aufbewahrung damit den Anforderungen genügt, bewertet Ihr Steuerberater; meine Aufgabe ist, dass die technischen Voraussetzungen dafür erfüllbar bleiben.
Wie viele Rechnungen tippt bei Ihnen noch jemand ab?
Schicken Sie mir die Eckdaten: Menge im Monat, Eingangswege, Zielsystem. Sie bekommen eine Einschätzung, was davon automatisch laufen kann, bevor Sie etwas beauftragen.
Ablauf
Vier Schritte in vier Wochen, und nach dem dritten läuft der erste echte Rechnungslauf mit.
Menge, Eingangswege, Zielsystem und wer heute freigibt. Danach sage ich Ihnen, welcher Kanal sich zuerst lohnt. Wenn die Menge zu klein ist, um den Aufwand zu tragen, sage ich das auch.
Echte Rechnungen aus Ihrem Bestand, keine Beispieldateien. Daraus entstehen die Prüfregeln, die Freigabegrenzen und die Frage, was ausdrücklich beim Menschen bleibt.
Der Ablauf läuft zwei Wochen neben dem bisherigen: dieselben Rechnungen, zwei Wege, und Sie vergleichen die Ergebnisse. Abweichungen sind in dieser Zeit erwünscht, sie zeigen, wo eine Regel noch nicht passt. Danach wird umgeschaltet.
Der Kanal geht produktiv, die Regeln und der Betrieb sind dokumentiert. Ab dann läuft es ohne mich, und ein zweiter Eingangskanal ist eine Erweiterung, kein Neuanfang.
Die andere Seite
Die Summe steht unten nicht, weil ich sie nicht kenne. Die Posten kenne ich, und sie sind bei Rechnungen besser messbar als anderswo: Jede einzelne hat einen Betrag, ein Datum und eine Zahlungsfrist.
Der Einstieg unten beginnt bei 3.900 Euro. Ob er sich trägt, rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen aus.
Einstieg
Startpreis für einen Eingangskanal und ein Zielsystem mit dokumentierter Schnittstelle. Der endgültige Preis steht nach der Aufnahme fest, bevor gebaut wird.
Kein Portal und keine Lizenz, sondern ein Weg, der läuft: Nach vier Wochen kommt ein Eingangskanal automatisch bis ins Zielsystem, mit Freigaberegeln, Fehlerweg und Protokoll.
Was Sie bekommen
Was Sie nicht bekommen
Das Ergebnis
Was strukturiert ankommt, wird übernommen. Der Übertragungsfehler, den niemand bemerkt, weil er nur eine Ziffer betrifft, kann an dieser Stelle nicht mehr entstehen.
Vom Eingang bis zur Freigabe gilt eine Frist, und wenn sie reißt, meldet sich das System statt des Lieferanten. Skonto verfällt dann aus Entscheidung und nicht aus Versehen.
Wer wann was freigegeben hat, steht im Protokoll und nicht in einem Postfach. Die Frage bei der nächsten Prüfung ist damit eine Abfrage und keine Suche.
Doppelt so viele Rechnungen bedeuten nicht doppelt so viel Arbeit, sondern mehr Durchläufe im selben Ablauf. Menschen entscheiden dann nur noch die Fälle, die eine Entscheidung brauchen.
Eingesetzte Technologien

Mit wem Sie es zu tun haben
Ich bin Tim Rutte. Über 20 Jahre Softwareentwicklung, davon viele Jahre an Anbindungen an Warenwirtschaft, ERP und Kassensysteme – dort, wo Belege und Buchungen zusammenkommen. Sie sprechen mit der Person, die Ihren Code anfasst, vom ersten Gespräch bis zur Übergabe.
Häufige Fragen
Für die Empfangspflicht ja, für den Aufwand nein. Empfangen heißt, dass die Datei ankommt und lesbar ist. Was danach kommt, ist bei den meisten unverändert: durchsehen, weiterleiten, auf eine Freigabe warten, abtippen. Genau dieser Teil ist der teure, und die Pflicht hat ihn nicht angefasst.
Zulässig ist jedes Format nach der Norm EN 16931, dazu zwischen den Parteien vereinbarte Formate wie EDI – XRechnung und ZUGFeRD sind Beispiele, keine abschließende Liste. Bei ZUGFeRD gilt das erst ab Version 2.x, und die Profile MINIMUM und BASIC-WL sind ausdrücklich keine E-Rechnung im Sinne des Gesetzes: Wer die bekommt, hat ein PDF mit Anhang. Verarbeitet werden zuerst die strukturierten Formate, weil deren Felder gelesen und nicht geraten werden. PDF und Papier gehen zum Startpreis zur Prüfung an einen Menschen; die automatische Texterkennung dafür ist ein eigenes Angebot nach dem Mengengerüst.
In aller Regel ja. DATEV, SAP, Microsoft Dynamics und die verbreiteten Mittelstandslösungen haben eine Schnittstelle, manchmal nur einen Dateiimport oder eine Datenbank. Ich binde an das an, was da ist, statt einen Systemwechsel zur Voraussetzung zu machen. Welche Schnittstelle es wird, steht nach dem ersten Gespräch fest.
Das Originaldokument bleibt unverändert gespeichert, jeder Schritt daran ist protokolliert und einer Person zuzuordnen, und die Zuordnung von Beleg zu Buchung ist jederzeit abfragbar. Das sind die technischen Voraussetzungen. Ob Ihre Aufbewahrung damit den Anforderungen genügt, bewertet Ihr Steuerberater – diese Seite ist keine steuerliche Beratung, und ich nenne das Ergebnis auch nicht revisionssicher.
Doch, aber nur auf die, bei denen es etwas zu entscheiden gibt. Eine Rechnung mit Bestellbezug, passendem Betrag und bekanntem Lieferanten braucht keinen Blick. Eine ohne Bestellbezug, mit Abweichung oder von einem neuen Lieferanten braucht ihn, und dann liegt sie auch bei jemandem, statt in einem Sammelpostfach.
Manchmal doch: Wer kein Zielsystem mit Schnittstelle hat und mit dem Standard des Anbieters leben kann, fährt mit einem Portal besser, und das sage ich Ihnen dann auch. Wo ein ERP mit Schnittstelle steht, löst ein Portal aber vor allem die Ablage und verschiebt den Rest: Der Beleg liegt an einer zweiten Stelle, die Freigabe läuft weiter über Mails, und ins ERP kommen die Daten über eine Datei, die jemand pflegt. Die ausführliche Abwägung steht oben unter „Kaufen oder bauen".
Rechnen Sie es mit Ihren Zahlen: Minuten je Rechnung mal Rechnungen im Monat, dazu die Fälle, in denen Skonto verfallen ist. Das Ergebnis stellen Sie dem Einstieg gegenüber. Im Gespräch sage ich Ihnen, wenn es sich bei Ihnen nicht rechnet.
Der Einstieg beginnt bei 3.900 Euro netto und umfasst einen Eingangskanal und ein Zielsystem, produktiv in vier Wochen. Warum ein Startpreis und kein Festpreis: Den Aufwand bestimmt nicht der Rechnungsweg, sondern Ihr Buchungssystem. Wo eine dokumentierte Schnittstelle und eine Testinstanz vorhanden sind, bleibt es bei dieser Zahl. Wo nicht, sehen Sie den endgültigen Preis nach der Aufnahme und vor dem Bau, nicht in einer Nachtragsrechnung. Ein zweiter Kanal oder ein weiteres Zielsystem sind eigene Angebote.
Der Kanal läuft in Ihrer Umgebung, die Regeln und der Betrieb sind dokumentiert, und Sie können damit weiterarbeiten, ohne mich zu fragen. Ein zweiter Eingangskanal, ein weiteres Zielsystem oder der Rechnungsausgang sind Erweiterungen mit eigenem Angebot, kein Neuanfang.
Weitere Leistungen
Manuelle Abläufe durch echte Systeme ersetzen: angebunden an Ihre Bestandssysteme, mit Berechtigungen und Protokoll statt Tool-Kette.
Mehr erfahrenEin Telefonassistent, der wiederkehrende Fragen beantwortet, Anliegen qualifiziert und strukturiert an Ihr Team übergibt.
Mehr erfahrenOnlineshops für Händler, deren Standardshop an der Anbindung scheitert: Warenwirtschaft, Kasse und Filialbestände in Echtzeit, Abholung in der Filiale, Suche und Produktvorschläge.
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